Gemeinsame Medienmitteilung der SP und Grüne Thun zur geplanten Baumfällung am Eigerplatz

Avatar of SP Thun SP Thun - 29. August 2021 - Aus dem Präsidium, Aus dem Vorstand

Die SP und Grüne Thun fordern, dass am Eigerplatz auf die Fällung von wertvollen Linden verzichtet wird

SP und Grüne Thun freuten sich über das erfolgreiche Engagement der Quartierbevölkerung mittels ihrer Petition. Stadtpräsident Raphael Lanz sowie Gemeinderat Konrad Hädener versprachen nämlich, dass die Stadt die Verkehrsanlagen am Eigerplatz ohne Fällung der wertvollen Linden sanieren könne. Nun sollen doch vier der wertvollen Linden im Kreiselbereich gefällt werden. Diese Kehrtwende ist unbegreiflich.

Für die SP und Grüne Thun ist eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Quartieren unserer Stadt sehr wichtig. Daher begrüssen wir auch, dass dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung laut aktuellem Thun Magazin (Editorial S3) der Austausch mit den Quartieren ein Anliegen ist und der Stadtpräsident Raphael Lanz am 16. September deshalb die neue Veranstaltungsreihe „Politik im Quartier“ lanciert. Hervorgehoben werden darin u.a. auch die historischen, architektonischen, städtebaulichen und sozialen Quartiermerkmale und deren Bedürfnisse. Und gerade in dieser Hinsicht kommt unseres Erachtens auch der örtlichen Gestaltung und Pflege des Bereichs Eigerplatz - als Übergang vom Westquartier zur Innenstadt - eine wichtige Bedeutung zu.
Die Stadt hat diesen Quartiereigenschaften bereits früher mit der Verkehrsführung Rechnung getragen. Es gilt eine Tempo30-Zone, Bus- und Langsamverkehr werden mit Signalisationen und baulichen Massnahmen gefördert. Für uns wäre es nun absolut unbegreiflich, wenn diese für die Quartierqualität allgemein sowie das städtische Mikroklima und die Biodiversität speziell wertvollen Hochstammbäume mit einer noch sehr hohen Lebenserwartung aus eher unwichtigen, fadenscheinigen oder sogar unzutreffenden Gründen (kränkelnde Bäume, fehlende Verkehrssicherheit) geopfert werden sollten.
Daher fordern wir - SP und Grüne - den Gemeinderat mit Nachdruck auf, seinen neuesten Entscheid zu überdenken, indem er die berechtigten Anliegen der Anwohnenden ernster nimmt, auf die Baumfällungen verzichtet und Lösungen anstrebt, die umweltgerechter und somit auch zukunftsorientierter sind.

Weitere Auskünfte:
- Alice Kropf, Stadträtin & Vize-Präsidentin SP Thun, 076 415 55 56
- Gerhard Schuster, Präsident Grüne Stadt Thun, 033 223 15 51

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