Stadtrat

Martin Allemann

1960
Gewerkschaftssekretär
Schulkommission Thun, Sachkommission Präsidiales und Stadtentwicklung, Eidgenössische AZG-Kommission, Greenpeace
Verheiratet, Vater von drei Kindern
Reisen, Wandern, Velo- und Skifahren und Familie

Ich setze mich für ein sicheres, soziales und weltoffenes Thun ein. Dazu gehört ein guter Service public, gute Schulen und eine Wirtschaftsförderung, die Thun ins rechte Licht rückt. Denn Thun ist mehr als nur eine Schlafstadt, Thun bietet hohe Lebensqualität und gute Verkehrsverbindungen.

Adrian Christen

1973
dipl. Architekt FH, Baubiologe/Bauökologe SIB, selbständig
Stadtrat seit 01.01.2015, Sachkommission Bau und Liegenschaften, Präsident Pro Velo Region Thun, Vorstand Unternehmerinitiative Neue Energie Bern, Präsident Zukunft Wohnen, Präsident ehem. Thuner Jungwächter, Div. Mitgliedschaften in Umwelt-, Menschenrechts- und Kulturorganisationen
Verheiratet, aufgewachsen in Hünibach, wohnt in Thun seit 2000
Das Interesse für Architektur prägt auch meine Freizeit. Ich bin oft im Aarefeld anzutreffen, wo ich im Gemeinschaftsgarten Aarefeld mitmache. Lesen, Wandern und Velofahren sind weitere Hobbys.

Ich setze mich ein für sicheren Fuss- und Veloverkehr, wie auch für einen guten öffentlichen Verkehr. Thun braucht neuen gemeinnützigen Wohnraum mit bezahlbaren Wohnungen, die ökologisch und nachhaltig gebaut werden. Ich setzte mich ein für eine solidarische Gesellschaft in Thun und weltweit, zum Beispiel mit der jährlichen Aktion „Eine Million Sterne“ auf dem Thuner Rathausplatz mit Caritas. In meinem Beruf und im Stadtrat setzte ich mich für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine nachhaltige Zukunft ein. Als selbständiger Unternehmer ist mir wichtig, dass Thun ein konkurrenzfähiges Umfeld für Firmen, die Arbeitsplätze schaffen, bietet. Thun soll nicht nur ein schöner Ort zum Wohnen sein, sondern auch gute Arbeitsplätze bieten, denn kurze Arbeitsweg sind ökologisch und ein Gewinn für alle.

Christine Klopfenstein

1984

Lehrperson für Geschichte und Politik Sekundarstufe II

Klassenlehrperson Sekundarstufe I an der Dorfschule Riggisberg

Master of history and political science

Stadträtin seit 01.01.2022, Sachkommission Bildung, Sport und Kultur BiSK, seit 01.01.2018 Mitglied der Wahlkommission

Schon als kleines Kind lernte ich gerne. Auch wenn es nicht immer das war, was für die Schule wichtig war. Nun bemühe ich mich, diese Freude in meinem Beruf und zum Leidwesen meiner Freunde auch im Alltag weiterzugeben. 

Aber neben dieser Leidenschaft gehört auch die zur Politik genauso zu mir, wie das Atmen. Die Bilder aus der Tagesschau vom Fall der Berliner Mauer gehören zu den ersten weltpolitischen Ereignissen, an die ich mich erinnern kann. Später hörte ich von der Katastrophe von Tschernobyl, welche das Pilzsammeln nicht erlaubten. Und natürlich auch die Kriege in Jugoslawien, die Verfolgung der Tibeter und nicht zuletzt die Reden von Adolf Ogi, mit welchen er an der Lenk jährlich das JUSKILA eröffnete, haben meine Leidenschaft für Politik, Geschichte und Wirtschaft geweckt. Damit aber auch den Wunsch geweckt, dafür zu sorgen, dass die Welt, oder zumindest meine Gemeinde friedlich, für alle offen und fair ist.

Die Stadt Thun ist meine Wahlheimat und hier begann ich mein politisches Schaffen. Dabei setze ich mich gerne für die ein, welche durch ihr Leben leider nicht in der Lage sind, für sich in der Politik einzustehen. Dabei denke ich besonders an die Alleinerziehenden, die Jugend, sowie die sozial Benachteiligten. Aber natürlich auch an die Senioren und Seniorinnen, die jungen Familien, sowie die Hundehaltenden und Menschen, welche mal eine Wurst oder eine Zucchetti am wunderschönen Thunersee braten wollen.

All diese Bedürfnisse gilt es mit den Problemen des Klimawandels, sowie der Wirtschaft so zu vereinen, dass die soziale Ungleichheit verkleinert, die Position der Frauen gestärkt und die Interessen der Kinder und Jugendlichen miteinbezogen werden.

Wir stehen vor grossen Problemen, aber als Historikerin weiss ich genau, dass wir Menschen schon immer mal wieder glaubten vor unüberwindbaren Schwierigkeiten oder unveränderbaren Gegebenheiten zu stehen. Aber genauso weiss ich, dass all unsere Entwicklungen und Errungenschaften einst Ideen waren, welche mal undenkbar waren.

Alice Kropf

1973
Pflegefachfrau Psychiatrie HF
Stadträtin, Vize-Präsidentin SP Thun, Sachkommission Sicherheit und Soziales, Mitglied stadträtlicher AKuT-Beirat, SP-Arbeitsgruppe Sicherheit&Soziales

Feministisches Kollektiv Thun-Berner Oberland, Verein #NetzCourage, Gewerkschaft Unia, Solidar Suisse/SAH, Amnesty International, Public Eye, Verein Freund*innen des Freiraums, Block Süd, Verein Café/Bar Mokka, Schweiz. Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht, Pro Natura, Greenpeace

Aufmerksam verfolge ich das Weltgeschehen und führe gerne lebhafte Diskussionen in den vielfältigen Thuner Gastro- und Kulturlokalen. Daneben pflege ich Freundschaften – zum Beispiel beim Jassen oder Fussball schauen – und geniesse Kultur, Essen&Trinken und das Nachtleben.

Als Thunerin stelle ich mich entschieden gegen den Ausverkauf unseres Besitzes und gegen die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen; als Aktivistin beteilige ich mich an feministischen Kämpfen und setze mich auf allen Ebenen für feministische Forderungen ein; als Gewerkschaftsmitglied bin ich für den chancengleichen Zugang auf dem Arbeits- und Lehrstellenmarkt und für Arbeitsbedingungen, welche die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben nicht gefährden; als Menschenfreundin bedeuten für mich vielfältige Kultur(en), Freiräume für Jugendliche und ein lebendiges Nachtleben Mehrwert; als überzeugte Sozialdemokratin sehe ich die Zukunft rot – oder gar nicht!

Marianna Oesch Bartlome

1973

Ausbilderin Personalentwicklung

Verheiratet, 2 jugendliche Söhne

Mitglied von verschiedenen sozialen Organisationen

Naturverbunden – verbringe gerne meine Zeit in den Bergen beim Wandern oder Skifahren. Ich koche gerne mit regionalen und saisonalen Zutaten, welche ich wöchentlich auf dem Markt einkaufe. Ich liebe es, mit Freunden einen gemütlichen Abend bei Speis und Trank zu verbringen.

Stadträtin seit 1. Januar 2022

„Gehe ich vor dir, dann weiss ich nicht, ob ich dich auf den richtigen Weg bringe. Gehst du vor mir, dann weiss ich nicht, ob du mich auf den richtigen Weg bringst. Gehe ich neben dir, werden wir gemeinsam den richtigen Weg finden. (Südafrikanisches Sprichwort)

Als leidenschaftliche Teamplayerin und ganz nach obigem Sprichwort, lege ich den Fokus auf ein gemeinsames und sozial engagiertes Erreichen von Zielen und Erarbeiten von Lösungen.  

Ich freue mich auf eine intensive und spannende Zeit als Stadträtin. Neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam mit viel Kreativität und Mut  in Thun weiterzukommen!

Franz Schori

1968
Gewerkschaftssekretär syndicom
Sachkommission Finanzen Ressourcen Umwelt (FiRU)
Arbeitnehmer*innenvertreter im sovis-Stiftungsrat
Div. Mitgliedschaften in Umwelt-, Menschenrechts- und Kulturorganisationen.
Dipl. Pilzkontrolleur VAPKO
Kochen, Garten pflegen, Region bewandern, Pilze jagen, alte Bäume bestaunen – und gelegentlich das Berner oder Thuner Nachtleben geniessen.

Leben und Leben lassen, ermöglichen statt verhindern, Lösungen suchen statt Probleme bewirtschaften gehören zu meinen Grundsätzen.
Die Stadt Thun soll den Langsamverkehr mehr fördern, dem Klimawandel mit mehr Natur in der Stadt begegnen und den digitalen Wandel aktiv gestalten. Bei Arealentwicklungen soll der Fokus auf den gemeinnützigen Wohnbau gelegt werden, bei der Kultur auf Vielfalt, bei der Bildung auf zeitgemässe Konzepte. Die Stadt soll zivilgesellschaftliche Strukturen aktiv stärken und das Miteinander der Generationen gezielt fördern. In den Parkanlagen und auf den Friedhöfen sollen alte Bäume professionell gepflegt werden, in neuen Parkanlagen sollen alte Bäume der Zukunft gepflanzt werden.

Manon Jaccard

1992, Pronomen: sie
Studentin an der FernUni Master of Law
Mama von zwei Kindern
Mitglied im Thuner Stadtrat seit 1. Januar 2019, SaKo Präsidiales und Stadtentwicklung
Mitglied SP und JuSo

Für eine Stadt..

..die  queer-feministisch ist.
..die ökologisch ist.
..die tolerant ist.

 Ich setze mich für ein sozialeres Thun ein, z.B.
- Chancengleichheit: nicht nur aber sicher auch in der Bildung
- Stärkung und Ausbau des Langsamverkehrs
- mehr Angebote und Räume für Jugendliche und Kinder
- vielfältige Kultur

Nina Siegenthaler

1979
Sachbearbeiterin an einer Höheren Fachschule und in einer Institution für Wohn- und Arbeitsintegration.
Mitglied im Thuner Stadtrat ab 1. Juli 2020, Sachkommission Bau und Liegenschaften, Gewerkschaft Unia, Trägerverein Café Bar Mokka, Entwicklungsorganisation Helvetas.

In freien Zeiten bin ich kreativ und gestalte Webseiten, geniesse Musik, Kunst und Kultur, interessiere mich für Menschen und ihre persönlichen Geschichten, flaniere durch die Thuner Innenstadt, kehre in den hiesigen Restaurants ein und tanze Tango Argentino.

Meine gesellschaftspolitischen Aktivitäten beziehen sich auf soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit, um in einer heterogenen Gesellschaft allen Menschen - ihren Bedürfnissen und Umständen entsprechend - ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ich setze mich für den Arbeits- und Bildungsstandort Thun ein, für bezahlbaren Wohnraum und kulturelle Vielfalt – kurzum: für eine lokal und regional gute Lebensqualität für uns alle.